theopenunderground udog ulinuz nurse war kapital sekten
theopenunderground.net   toug.de   toetet-die-gruenen.de
attac.toug.de   dada.toug.de   anarcho.toug.de   chiapas.toug.de

 

die neuen ziele der RAF

heissen heute nicht mehr radowski, hundt oder clement, fischer
sondern
giegold, wahl oder bsirske, peters !!!

 

 

kurzfassung und thesen zum buch (mythos attac)und
zur diskussion um attac, vereinnahmung von bewegung
sowie die perspektiven einer organisierung von unten(pdf)


was ist instrumentelle herrschaft?

 

kritik im sommerloch
in der vorigen woche fand in göttingen die attac-sommerakademie statt.
(.05)

 

   fundamente einer bewegung - zur notwendigkeit einer kritik an attac
  globalisierungskritik und reaktion - über die ideologie von attac - frankfurt am 01.07.2004
   perspektivenkongress 05.04 - es geht weiter — geht es auch weit genug?
   aktionskonferenz 17./18.04 in frankfurt    kritische anmerkungen zu der aktionskonferenz 16.1.04
  konferenz gegen sozialabbau - frankfurt, 17. januar 2004: unter dem motto "alle gemeinsam gegen sozialkahlschlag!"

warum attac zwei schritte
nach links machen sollte
04. september 2002


diese revolution ist geschlagen ...
... niemals aber die ideen.


ohne angst reden -
sommerakademie von attac in dresden .04


Spekulatius im Sommer – der Kongress schwitzt dresden .04

 

die demonstration am 1.11.03 wurde okkupiert!
ein demo-putsch hat stattgefunden!


ein brief aus frankreich über die antiglobalisierungsbewegung attac

zu neuen ufern
überwältigendes interesse am ersten kongreß von attac in berlin
22.10.2001 wolfgang pomrehn/jungewelt.de


gezähmte dompteure?
wider den verkürzten antikapitalismus der globalisierungsgegner


politische bewertung attac-kongress
von gruppe landfriedensbruch - 22.10.2001
attacke für (gegen) sozialdemokratie -
kongreßbericht von herr gipfelmoser - 21.10.2001


ist eine andere welt möglich
von günter melle - 24.10.2001


plural und radikal

attac ! attac ?
ratlos
nach dem ratschlag von attac in hamburg
attac, verpiss dich
konferenz gegen sozialabbau: peter wahl attac
von beobachterin aus der letzten reihe ... - 24.01.2004


konferenz gegen sozialabbau: tumulte bei erpressungsversuchen 21.01.04

 

leserbrief zum attac-kongress in göttingen .03

die attac-oberen haben es geschafft eine bewegung zu monopolisieren - ..... .03

sand im getriebe 15 - sonderausgabe nach göttingen
attac-kongress
am 18.und 19.juni .04


spontane kritik - vor dem attac-kongreß

 

diskussion über die transnationale revolution nach genua und vor davos:
bericht und subjektive einschätzung des internationalen treffens der bewegung
für eine andere globalisierung in zürich vom 15./16. september 2001


summer of resistance
attac-kongress in berlin .01
ungezügelter opportunismus und unerschütterliches vertrauen in den bürgerlichen staat


reaktion auf einen artikel über den ersten bundesweiten attac-kongreß in de
"ein brief aus frankreich über die antiglobalisierungsbewegung attac"


ATTACke wogegen?

vage gefühle - spontane kritik - vor dem attac-kongreß (ii):
typische ein-punkt-bewegung hängt einem kapitalismusbegriff an,
der radikaler kritik und emanzipatorischer politik entgegensteht


ist eine andere welt möglich

eine andere welt ist möglich - oder doch nicht?




Es macht keinen sinn!
Nach einem jahr 36-attac-listen-watching, beende ich hiermit jetzt meine informationssuche in attac-listen!

Attac ist ein hort von linken, linkstaktiker und rechten(!!!) leuten die verbal kritisieren möchten und hier und da veranstaltungen oder demos veranstalten.
Attac, zumindest auf der funktionärs-ebene und in grossen teilen der mitgliederschaft, ist vergleichbar mit den regierungsNGO's wie zb. dgb, verdi, kirchlichen verbänden oder dem bund der steuerzahler.
Eine fundamentale kritik, verbunden mit definierten konsequenten forderungen, findet nicht statt.
Schliesslich und endlich ist attac ein kritik-aktions-bremser!

Mehr informationen über attac findest du auf attac.toug.de

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23.06.2006
auszüge aus attac-emaillisten

   Hier dokumentiere ich einmal das attac'che zensur-diffarmierungs-system, weil das mail-archiv natürlich nur für listenteilnehmer einsehbar ist. - Thema ist der ausschluss von „cenjur“ und die massregelung von wilhelm ruehl durch die attac-funktionärin angelika shams

   Hier einmal ein bißchen hierachie-geplänkel oder wie du es nennen willst, unter attac'ianer. - lony ackermann vs. stephan lindner

   hier eine kleine lose emailsammlung





04.05.2006
attac unterstützt die bundesweite demo am 03.06.2006 - die letzten drei tage fand der ratschlag von attac in braunschweig statt. dort stand auch die demo am 3.6.06 auf der tagesordnung. attac hat beschlossen, die demo zu unterstützen. attac wird mit einem eigenen aufruf für die demo mobilisieren. kritik übte attac an der arbeitsweise des vorbereitungskreis, dennoch wird die demo unterstützt mit 500 euro. der vorbereitungskreis freut sich über diese wichtige unterstützung und weist darauf hin, dass der aufrauf ein minimalkonsens aller gruppen ist. dennoch ist jede gruppierung frei, den aufruf anzupassen. jede gruppierung kann und soll diesen als grundlage zu eigenen zwecken benutzen.
oh der attac-kotzkrei kritisiert und nachdem er bemerkt hat, daß dieser aufruf resonanz in der öffentlichkeit hat, schliesst der attac-kotzkreis sich schnell an. mmh, er will sich wohl nicht die butter vom brot nehmen lassen.





18.01.2006
hier mal ne mail zum thema "von parteien vereinnahmte, unterwanderte attac" :
Was hat das auf der attac Liste zu suchen? Oder soll das als
Entschuldigung dafür gelten, dass Ihr nicht mehr zum Plenum kommt?>Ich
weiß nicht, was hier Verlautbarungen von Parteien zu suchen haben....

--- Ursprüngliche Nachricht ---
> Von: "Alexander Recht"
> An: "Attac-Koeln-Liste2"
> Betreff: [Attac-koeln-list] Beschluss der WASG Köln auf seiner MV am
> 17.01.
> Datum: Wed, 18 Jan 2006 15:47:28 +0100
>
> Liebe Attacies,
>
> vielleicht interessiert euch ja der auf der gestrigen MV der WASG Köln
> mit 52-46 gefasste Beschluss zum Thema "Berlin und
> Regierungsbeteiligungen". Er fußt auf einem Antrag von Astrid Kraus,
> Klemens Himpele und mir.
>
> Ebenfalls zur Kenntnis gebe ich euch nachfolgende Mail von Sascha
> Kimpel:
>
> Liebe Grüße,
> Alex Recht
>
> ----
> Liebe Freundinnen und Freunde,
>
> im Anhang findet ihr die Unterschriftenliste für den gemeinsamen
> Wahlantritt von WASG und Linkspartei.PDS in Berlin.
> [Auch hochgeladen auf
> http://de.groups.yahoo.com/group/WASG-Infos/files/]
>
> Bitte sammelt fleißig dafür Unterschriften und leitet sie an eure
> Netzwerke weiter. Die Listen sollen dann an die angegebene Adresse
> geschickt werden. Bemüht euch auch um prominentere und bekanntere
> Mitglieder und Sympathisanten sowohl der Linkspartei/WASG als auch aus
> dem Umfeld, sowie aus den sozialen Bewegungen und Gewerkschaften.
>
> Herzliche Grüße,
> Sascha Kimpel
> ----
>





31.10.2005 - RE: [Attac-ac] Impressionen vom Attac-Ratschlag

Bei der Wahl zum Kokreis wurden aus unserer Region Katharina Loeber
(Köln) und Kerstin Sack (Hagen) direkt gewählt; im Plenum dann noch
Karsten aus Münster.

Dort kandidierte später noch Detlef von Larcher (ehemaliger SPD MdB). Er
sagte in seiner Bewerbung, er wäre Gegner des Kosovo-Krieges gewesen -
heute habe ich festgestellt, dass er sowohl für den Kosovo- als auch
Afghanistan-Einsatz gestimmt hat. Ich versuche das noch aufzuklären.

> > > > > > >

01.11.2005 - email-liste attac-beirat

Lieber Frank Bsirske,
als langjähriges Mitglied von ÖTV und Verdi und sowie Bündnis 90 / Die
Grünen fordere ich Dich auf, die Unterschrift von verdi unter das unten
angeführte Energiepapier mit den Stromkonzernen sofort zurück zu nehmen.
Halbherzige Presseerklärungen reichen nicht aus, um den Schaden zu
begrenzen, den ihr mit Eurer Unterschrift bereits angerichtet habt.

Mit Unverständnis und Wut
Prof. Dr. Thomas Sauer
Ändert auch nichts an der tatsache, das attac nicht für eine linke apo steht.
Auch dieser hr. sauer ist nach angriffskrieg-entscheidungen der grünen, mitglied der selbigen kriegs,- ...,- partei!!!




nur nicht unterkriegen lassen 25.09.2004 ich bin zwar kein linker. ich kann aber insofern zustimmen, dass die attac sehr kritisch betrachtet werden sollte. die attac wird vom amerikanischen multimilliardär george soros gesponsert. nebst dem verkauf von regenbogenfahnen verdient sich soros sein geld auch mit spekulationen an der börse. soros hat sich seinen reichtum dadurch erarbeitet, dass er auf währungskrisen hin spekulierte. mit seinem immensen kapital soll er auch die währungskrisen in grossbritannien und italien ausgelöst haben. die attac ist deshalb eine äusserst fragwürdige organisation, zumal sie sich von einem solchen vertreter von kapital und hochfinanz sponsern lässt, während sie der bevölkerung weismachen will, sie kämpfe für den sozialismus. kobe - präsident studentenring e-mail:: egovernment@kobe.li




13.09.04 - 23.50 uhr: oberhausen - attac-vertreter entreißen rednerin mikrofon, um abstimmung zu verhindern

oberhausen (korrespondenz): zirka 100 menschen beteiligten sich heute an der montagsdemonstration in oberhausen. vertrauensleute von man turbo waren wieder da mit ihrem großen transparent: "weg mit hartz iv, das volk sind wir!"
überhaupt war bei der auftaktkundgebung klarer beifall für alle redebeiträge, die sich dafür aussprachen, dass hartz iv komplett vom tisch muss. als eine rednerin dann über die spaltung der bewegung sprach und über die geplante spalterdemonstration mit dem völlig verwässerten motto von der "sozialen gerechtigkeit" und eine abstimmung über den sternmarsch am 3.10. nach berlin durchführen wollte, wurde der rednerin von den zwei attac-moderatoren rüde das mikrofon entrissen. sie behaupteten doch glatt, es sei im vorbereitungskreis beschlossen worden, dass es keine abstimmungen auf der straße gebe - eine lüge. und hahnebüchen die begründung: man wolle nicht, dass auf der straße zivilpolizei, die er gesehen habe, mit abstimme! so versuchen die attac-führer, ihre "herrschaft" über die technik auszunutzen gegen den demokratischen charakter der montagsdemo-bewegung.

das gute daran: dieser beitrag, sowie weitere zum selben thema, haben bei vielen demo-teilnehmern interesse geweckt am richtungsstreit zwischen den beiden demonstrationen. und mehrere sagten in anschließenden diskussionen, dass sie am 3.10. nach berlin mitfahren wollen unter der losung: "weg mit hartz iv - das volk sind wir!"




attac - döring 14.08.2004
attac entwickelt sich so langsam zu einer art zweitem "linksruck", d.h. attac wird so langsam genauso verachtet wie linksruck. die organisation ist wie ein alles in sich verschlingendes monster. von ver.di bis pax christi sind alle weltverbesserer beteiligt. wirkliche revolutionäre findet man in attac kaum noch bzw. diejenigen menschen, die als revolutionäre in die organisation reingegangen sind, kommen lammfromm wieder raus. kein wunder, dass der französische staat attac mitfinanziert.




peinliche appelle an die verwalter eurer armut
eine - etwas späte - nachlese zu den "aktionstagen gegen sozialkahlschlag" (3.4.2004)

.... und "populistisch den leuten nach dem mund zu reden", sie möglicherweise sogar gegen einen staat,
der seinen untertanen gerade mitteilt, dass ihm ihr lebensunterhalt zu teuer ist, aufzuhetzen - nein,
das kam den veranstaltern der "aktionstage" selbstverständlich nicht in den sinn. sie wollten ihre demonstration
keineswegs als kampfansage, sondern als wohlmeinenden rat an die bundesregierung verstanden wissen.
die agenda 2010, so belehren uns die selbsternannten wirtschaftsweisen von attac, sei doch gar nicht so alternativlos,
weil - das haben sie genau ausgerechnet!- doch genug geld für alle da sei; man müsse nur die reichen ein wenig mehr besteuern. und der dgb meint auf seiner homepage, mit einem konjunkturprogramm und mehr bildung könnte es mit der wirtschaft vielleicht wieder aufwärts gehen. - als wenn die regierung nicht selber beschlossen hätte, welche einnahmequellen für den angestrebten deutschen "platz in der weltspitze" (regierungserklärung vom 25.3.04) tauglich und welche ausgaben dafür überflüssig sind!
...




»bei attac denkt man an attackieren, und das sollte man mit dem kapitalistischen system machen.«

zu jw vom 20. januar.04: »die gretchenfrage«

das auftreten des attac-sprechers bei der aktionskonferenz gegen sozialabbau in frankfurt und die abgrenzung gegen die klaren worte von arundhati roy beim weltsozialforum in mumbai zeigen einmal mehr, daß sich attac beim kampf gegen die neoliberale globalisierung für eine richtung entscheiden muß. will man einen »weichgespülten« kapitalismus, oder will man die bestehenden verhältnisse tatsächlich ändern?

was sind globalisierungskritiker wert, die vor einem streikaufruf zurückschrecken und mit der unterstützung des irakischen widerstandes probleme haben? in frankreich und italien wird auch ohne große aufrufe und teilweise gegen den willen der massengewerkschaften gestreikt – »und das ist auch gut so«. arundhati roy hat recht mit ihrer kritik, das man mit feiertagsprotesten keine kriege verhindert. die verschreckte reaktion der bürgerlichen medien auf die klaren worte aus mumbai verdeutlicht dies nur noch. die bewegung hat nun seit geraumer zeit mit solchen feiertagsprotesten versucht, einfluß auf die politik zu nehmen – ohne allzu nennenswerten erfolg. von daher ist es nun an der zeit, den protest ganz bewußt auf werktage zu verlegen und die belegschaften in behörden und betrieben zu mobilisieren.
bei attac denkt man ja nicht umsonst an attacke/ attackieren, und genau das sollte man mit dem bestehenden kapitalistischen system endlich entschlossen machen, bevor es uns alle in den abgrund reißt.




attac-kongress


am 18.und 19.juni fand im alten akh der angekündigte attac-kongress zum thema „blinde flecken der globalisie- rungskritik.gegen antisemitische ten- denzen und rechtsextreme vereinnah- mung “ statt.. hauptsächlich dreht sich die interne at- tac-diskussion darum,dass eine eintei- lung des kapitalismus in einen „guten “, warenproduzierenden und einen „bösen “ börsen-und spekulationskapitalismus abzulehnen sei,weil sich diese (weit ver- breitete)idee der nazi-ideologie vom „scha ?enden “und „ra ?enden “kapital annähert und daher „strukturell “antise- mitisch sei. gerade für diese weigerung,den kapi- talismus als ganzes anzugreifen,wurde attac von sozialistinnen immer wieder kritisiert.reformen alleine können eben nicht zu einem „menschlichen “kapitalis- mus führen,solange pro ?te oberste prio- rität bleiben.um diese kleinbürgerliche fokussierung auf finanztransaktionen und das „großkapital “(verkürzte kapi- talismuskritik)anzugreifen ?nde ich die auseinandersetzung mit fundierter,mar- xistischer kapitalismuskritik wertvoller, als den vorwurf des antisemitismus.

nach der üblichen podiums-“diskussi- on “fanden am zweiten tag dann work- shops statt.angesichts der mitglieder- zahl von attac und der brisanz des themas war nur ein kleines häufchen, größtenteils bekannter gesichter erschie- nen.die workshops liefen in fast schon familiärer atmosphäre ab.ich selbst war mit zwei genossinnen in „grenzen der solidarität.israel-palästina in der glo- balisierungskritischen bewegung.“mit einem referat von thomas seibert (at- tac deutschland,fantômas).eine der interssanteren thesen des ehemaligen „sponti “seibert ist,dass der kon ?ikt zwischen israel und palästina viele nö- tige,emanzipatorische prozesse in der region überdeckt.ansonsten war sein standpunkt eher verwirrend,bezeichnet er doch pflp-militante als „genossen “ und verbittet sich die leugnung der „na- quba “(vertreibung der palästinenserin- nen 1948),andererseits will er „grenzen “ der solidarität ziehen,wenn es um an- schläge geht.wir haben entgegnet,dass wir den palästinenserinnen unsere soli- darität nicht entziehen,weil uns die akti- onsformen einiger organisationen nicht recht sind.als dann die frage auftauchte, ob die zionistinnen als überlebende des holocaust das recht gehabt hätten,die palästinenserinnen zu vertreiben,kam es von seite zionistischer teilnehmerinnen zu persönlichen beschimpfungen und der leugnung der vertreibungen.

andere vortragende wie heribert schiedl,gerhard scheit (cafe critique) oder norbert trenkle (krisis)sind dafür bekannt,die antikapitalistische-bzw. antikriegsbewegung mit dem antise- mitismus-argument anzugreifen.leider kann ich nichts genaueres zum inhalt ihrer referate schreiben.die protokolle sind aber auf www.attac-austria.org/ak- tuell/as_kongress04 nachzulesen.leider fehlt das protokoll der „israel-palästina “- veranstaltung. insgesamt war die veranstaltung ein ver- such von attac,„strukturell “antisemi- tische tendenzen in der eigenen organi- sation zu re ?ektieren,andererseits sollten aktivistinnen darauf eingeschworen wer- den,keine grundsätzliche kritik an israel zu äußern.die antikriegsbewegung soll- te von vertreterinnen „antinationaler “ strömungen als antisemitisch,antiameri- kanisch gebranntmarkt werden. die diskussionen,in die wir involviert waren,waren teilweise hart und konfron- tativ.trotzdem oder gerade deshalb wa- ren wir nach der veranstaltung gesuchte gesprächspartnerinnen.

tom d.allahyari




lustig ist das studentenleben? .04

man kann sagen, die studentinnen haben sich zu schnell auf die parolen der (alt!) linken geisteswissenschaftler und studentischen politiker eingelassen, die die »freiheit der wissenschaften« und »gesellschaftliche verantwortung der intelligenz« in den mittelpunkt stellten. auch für die linken hochschulpolitiker hat »soziale bewegung« mehr mit gewerkschaften oder attac zu tun als mit realen lebensverhältnissen. in lüneburg galt es als erfolg, dass der dgb zu einer demo gegen sozialabbau und hochschulreform aufrief – allerdings nicht in den betrieben.




warum wir nicht am weltsozialforum teilnehmen werden

von rojinegro - 11.01.2003 00:43

wir glauben nicht daran, dass - wie auf dem letzten wsf gesagt wurde - eine "zweite phase" der globalisierung notwendig ist weil "die erste phase ... viel armut und soziale ungleichheit erzeugt hat, weil sie die sozialen aspekte kaum berücksichtigt hat".

wir glauben nicht an ein forum, dass neben anderen gestalten durch den direktor von le monde diplomatique und präsidenten von attac frankreich, bernard cassen, organisiert wird, die diesen forum dazu benutzen, das "neue" politische konzept der "organisierten internationen zivilgesellschaft" durchzusetzen, in der es keine unterschiede zwischen arbeiterinnen und bossen gibt.

wir glauben nicht an ein forum, dass weder baskische noch kubanische gruppen einlädt, keine intelektuellen wie james petras oder kämpferinnen wie die mütter der plaza de mayo oder die kolumbianische farc, stattdessen aber französische minister, verfolger politischer strömungen wie den spanischen richter baltasar garzón und mitglieder der brasilianischen regierung.




2003 - die arbeiterinnen und die globalisierung

in den letzten jahren hat die 1944 erschienene untersuchung »the great transformation« von karl polanyi wieder vermehrt
beachtung gefunden, weil sie sich gegen die idee von selbstregulierten märkten richtet. polanyi zeigt, dass der historisch
völlig neue versuch, gesellschaft in form einer »marktwirtschaft« zu gestalten, die grundlagen der gesellschaft zerstört.
daher werde es zwangsläufig zu einer gegenbewegung zum »selbstschutz der gesellschaft« kommen. das buch ist lesenwert, weil
es anhand der englischen sozialgeschichte eindrucksvoll schildert, wie zerstörerisch die durchsetzung des kapitalismus
verlaufen ist. seine theoretische schwäche besteht allerdings darin,diese prozesse vor allem an der form des marktes festzumachen.
daher können heute kritiker des »neoliberalismus« und der »globalisierung«, die lediglich eine stärkung der »politik« gegenüber
der »ökonomie« herbeiführen wollen (attac,linke sozialdemokratie usw.), an seinen thesen anknüpfen. im vergleich zu solchen kritikformen ist polanyi, der selber in der arbeiterbildung aktiv war und der idee eines gildensozialismus anhing, allerdings
oft deutlich radikaler in seiner kritik des lohnsystems und des arbeitsmarkts.




naja... - by rafl 01 apr 2003

...wenn der herr von der vierten internationale den irakkrieg mit dem "blitzkrieg der nationalsozialsten" vergleichen wollte, muss ich mich leider auf die seite von attac stellen. aus dem verlinkten artikel: "wenige minuten bevor die kundgebung begann, erklärte ein vorstandsmitglied von attac, dass rippert nicht sprechen dürfe und von der rednerliste gestrichen worden sei. als begründung wurde angegeben, dass das flugblatt 'für eine internationale arbeiterbewegung gegen den imperialistischen krieg', dass von unterstützern der wsws verteilt wurde, mit den politischen standpunkten von attac nicht zu vereinbaren sei. insbesondere sei es 'unverantwortlich', den krieg der usa mit dem blitzkrieg der nationalsozialisten gegen polen 1939 zu vergleichen. das sei 'völlig übertrieben'. wenn das hier gesagt würde, könne das nicht nur attac schaden, 'sondern würde auch ein völlig falsches zeichen in richtung usa senden'."

geh rafl! - by xxx 01 apr 2003

tu das nicht so oberflächlich ab wie attac. rippert und co stellen bush und hitler nicht gleich, sehn aber in der imperialistischen aggression parallelen. das wollte er in dieser rede ansprechen. die wsws sieht die internationale lage durch diesen krieg und seine möglichen weitreichenden konsequenzen sehr bedroht und warnt eben davor. dem kleinbürgerlich/grünen führer des ach so unhierachischen attac hat das nicht in den kram gepasst. was will mensch sich auch von einem grünen erwarten? kapitalismuskritik? ist schon klar, dass es antiamerikanische tendenzen in der anti-kriegsbewegung gibt. von manchen linken organisationen wird das auch noch gefördert oder zumindest ausgenutzt. einseitigkeiten aus opportunismus sind abzulehnen! aber wenn du die artikel der wsws kennst, wirst du mit mir übereinstimmen, das weder der amerikanische noch der deutsche oder französische imperialismus von der kritik verschont wird. das ist der hauptgrund - denk ich mir zumindest - warum attac probleme mit menschen wie rippert hat und zu dieser massnahme gegriffen hat: konsequente kritik passt nicht zu attac.




neoliberaler programmpunkt
von: doesn't mind 23.09.2003 12:40


ihr wisst schon, dass es sich bei der ablehnung von patenten (nicht nur bei software) um einen klassisch neoliberalen programmpunkt zur monopolkontrolle handelt. ziel ist es, von der seite des staates durch monopolkontrolle wettbewerb zu erzwingen. das hier das allgemeine wohl und die individuelle freiheit in der allgemeinen konkurrenz bestehen soll, der im unterschied zum liberalismus aber jedes utopische moment genommen ist. wisst ihr doch, oder?

nicht, das ich mit diesem hinweis für softwarepatente plädiere, obwohl mir die unmittelbarkeit der vergleichung der arbeitskraft im fall von gnu-software alles andere als geheuer ist (da steckt ungemein viel repressives potential drin), ich wollte aber nur darauf aufmerksam machen, dass das, was heute unter kritik der neoliberalen globalisierung so läuft, nicht einmal zu kurz gegriffene kapitalkritik ist (das ist gewerkschaftliche organisierung mit der immanenten forderung nach möglichst hohen löhnen), sondern schlichtweg affirmativer unsinn, der nicht einmal den gesellschaftlich-historischen kontext, in dem agiert wird, zu betrachten in der lage ist. denn was bei den programmierern (in der regel ohne grosses i), die gegen die patente demonstrieren, noch als problematische, weil auf individueller selbstüberschätzung basierende interessenvertretung durchgehen kann, wird durch die beteiligung von attac, die explizit "den neoliberalismus" zugunsten eines fiktiven wohlfahrtsstaates zurückdrängen möchten, zur lachnummer.

wollte ich nur gesagt haben. denkt dran wenn ihr den nächsten attac-infostand seht.




schwarzefahne interview mit der graswurzelrevolution-redaktion, 27.2.2003

wie ist eure meinung zur globalisierungskritikern alla attac - verkürzte kapitalimuskritik?

attac ist eine staatsfixierte organisation. wer - wie attac - glaubt, durch einführung einer tobinsteuer ließe sich der kapitalismus in die knie zwingen, ist naiv. der kapitalismus muss nicht reformiert, sondern abgeschafft werden. trotzdem sind natürlich auch bei attac fitte leute, die es gilt mit unseren libertären inhalten zu erreichen. zu dem thema finden sich in der gwr einige spannende diskussionsbeiträge, z.b.: www.graswurzel.net/267/attac.shtml




hannah schrieb am 05.08.2003

attac ist ein sammelsorium für alle die noch nicht mitgekriegt haben dass es absolut nichts "gutes im schlechten" gibt,
softe kapitalismus kritik ist erwünscht, aber alles was das system als ganzes (und als das eigentliche übel!)
in frage stellt wird ungern gesehen!
undogmatische intellektuelle sowie bodenständige basisaktivistinnen/systemkritiker des kapitalistischen systems
werden müde belächelt. dafür zieht der ganze laden umso mehr biedermeier-revoluzzer an!
ein kleiner katalysator für die wut der "unzufriedenen" und "kritiker", aber keine ernstzunehmende gefahr
für das kapital!




.04.2002 (rtf)
ÖkoKapital versus ÖkoAnarchie
attac: „widerstand ist zwecklos. ihr werdet assimiliert & tobiniert!“
spätestens seit genua wird attac in linken medien zur dachorganisation der globalisierungskritischen proteste hochstilisiert. außer frage steht, dass es die militanten proteste waren, die der antikapitalistischen /
globalisierungskritischen bewegung breite öffentlichkeit verschafft haben. dieser widerstand wurde von attac vereinnahmt, um sich immer wieder selbst als 'die' speerspitze der bewegung zu inszenieren. vereinnahmung von bewegung ist die gängige praxis von attac ... und (fast) alle linken machen mit, ohne zu merken, dass sie hier instrumentalisiert werden, während die funktionärinnen von attac jede chance nutzen, um gegen militante gruppen zu hetzen und spaltung zu betreiben. attac, mitsamt minimalreformismus tobin tax neutralisiert zur zeit die reste von basisbewegung in d?land; ohne große gegenwehr.




liebe attac-freundinnen,

leider hatte ich in den letzten wochen keine zeit, mich bei attac-bochum einzumischen. dennoch kann ich mir meinen arger über die geplante rednerinnenliste (fast nur männer) bei der anti-bush-demo nicht verkneifen.

wenn attac ein breites bündnis sein soll, muss dies auch bei der zusammenstellung einer solchen liste zum ausdruck kommen. ohne den nun wieder gestrichenen karsli sind zehn rednerinnen vorgesehen. davon sind drei pds-ler (einer nur als solcher ausgewiesen), ein dkpler, arnold hausmann -wie ich höre- dem dkp-spektrum nahestehend. ich habe keinerlei lust, bei attac-bochum das wieder zu erleben, was man zu zeiten der dkp in den 80er jahren häufig erleben konnte, nämlich den versuch, die friedensbewegung mit eigenen oder nahestehenden leuten im eigenen sinne zu beeinflussen. auch die von damals schon bekannte bündnispolitik von pds/dkp/ein paar jusos/ein bisschen gewerkschaft entspricht nicht im ansatz der notwendigen breite von attac.

die politische engführung bei der vorbereitung dieser demo kommt auch schon im trägerkreis zum ausdruck: attac und jusos. waren mehr nicht angesprochen worden oder haben die organisatorinnen nicht mehr auf die reihe gekriegt, wenn ja, warum nicht?

ich beantrage daher, diese art der veranstaltungsvorbereitung, die allmählich tradition bei einigen im bochumer koordinierungskreis wird, zum gegenstand einer debatte auf einem attac-plenum zu machen. und ich erlaube mir, diese kritik wegen des öffentlichen aufrufes zur demo auch über bo-alternativ.de öffentlich zu machen.


mit anti-bush-gruß
eckhard stratmann-mertens .02




Grauer September

»Wie üblich wird nichts sein wie zuvor« (Die Presse) 2002

genau darin wurzelt der gegensatz von gut und böse, der auf der anderen seite des atlantiks so verbreitet ist und über den sich die europäer lustig machen. da die demokratie und der markt (wobei die erste den zweiten korrigiert) die am wenigstens schlechten möglichkeiten dieser welt sind, gibt es keine wahl außerhalb dieses rahmens. das gesamte politische spektrum vertraut auf ein sozialtechnisches system, welches ständig kritisiert wird, aber trotzdem als unüberwindbar erlebt wird. es erhält uns am leben und beschützt uns, kann uns aber nicht glücklich machen (glück ist ein veraltetes ideal in europa). wenn es ein problem gibt, dann liegt das am schlechten oder gar perversen im menschen. der liberale setzt das schlechte mit faulheit und verweigerung der regeln gleich, die kritik von links mit intoleranz und habgier. auch in europa wird politik zusehends im namen des guten gemacht. mrs. thatcher löste einen skandal aus, als sie auf die armen moralisch einwirken wollte. attac macht aus der forderung nach selbstbeschränkung des kapitalismus ein politisches rezept. moralismus und psychologie stehen große tage bevor. wir sind alle amerikaner.




skandal aufgedeckt: arbeitsämter schummeln bei der statistik!!! .02

deshalb soll jetzt auch endlich arbeitslosen- und sozialhilfe auf dem niveau von sozialhilfe zusammengelegt werden - das hatte bereits nach regierungsantritt 1998 der damalige finanzminister lafontaine (heute prominentes attac-mitglied) in einer rede vor verblüfften gewerkschaftern angekündigt. das ist dann nach ökosteuer, rentenreform und selbst finanzierter zusatzrente die nächste stufe des geplanten sozialstaatsumbaus, den die rotgrüne regierung damit wesentlich effektiver als ihre christdemokratischen vorgängerinnen angepackt hat.




"dass mich das im endeffekt doch zu gleichen ergebnissen bringt wie bei attac...."

mein gott, du bist ein hohlkopf, so wahr mir gott helfe, du arschloch!
wer ist attac? hast du darüber schon mal nachgedacht?
dies ist eine dachorganisation, welche durch ihre systemerhaltenwollende dummheit
protest gegen gegenwärtige politik organisieren möchte
(staatlich überwacht, staatlich organisiert, und garantiert nichts objektiv im system verändern wollend),
ohne auch nur im ansatz die längst fällige systemfrage stellen zu wollen!

wo ist also die verbindliche aussage, auf die dein beitrag zielt?
im nichts der ewigen umnachtung totaler deutscher dir selbst innewohnender doofblödheit, herr reichelt, oder wo?





was schon marx und engels an attac kritisierten

"der konservative oder bourgeoissozialismus
ein teil der bourgeoisie wünscht den sozialen mißständen abzuhelfen,
um den bestand der bürgerlichen gesellschaft zu sichern.
es gehören hierher: ökonomisten, philantrophen, humanitäre, verbesserer
der lage der arbeitenden klassen, wohltätigkeitsorganisierer, abschaffer der tierquälerei,
mäßigkeitsvereinsstifter, winkelreformer der buntscheckigsten art.
und auch zu ganzen systemen ist dieser bourgeoissozialismus ausgearbeitet worden....
die sozialistischen bourgeois wollen die lebensbedingungen der modernen gesellschaft
ohne die notwendig daraus hervorgehenden kämpfe und gefahren....
freier handel! im interesse der arbeitenden klasse; schutzzölle!
im interesse der arbeitenden klasse; zellengefängnisse!
im interesse der arbeitenden klasse: das ist das letzte,
das einzige ernstgemeinte wort des bourgeoissozialismus."
(marx & engels - gegenargumente.at)

 

 





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> From: "Willi Langthaler"
> To: "Assemblea"
> Sent: Wednesday, February 27, 2002 6:43 PM
> Subject: Susan George (Attac) a favore dei bombardamenti
>
> Susan George, vice-president of ATTAC-France, declares on Swedish radio:
>
> "I was mistaken when I criticized the American bombings of Afghanistan.
> (...) This was worth doing in order to get rid of the Taliban... I wish to
> thank George Bush.
> He has shown that it was possible to reach the terrorists and their
> supplies."
>
> "Svenska Dagbladet", Stockholm, quoted in "Courrier international"
> (n° 585, 17-23 janvier 2002).




ein für-und-wider tobinsteuer (attac)
in vorbereitung auf eine attac-interessentenrunde habe ich mich mit der tobinsteuerargumentation auseinandergesetzt.
dieses thema spielte dort keine rolle, aber ich frage mich: "übernahme aller sozialbeiträge durch die kapitalisten!"
würden sie von den kapitalisten nicht auch "auf den preis umgelegt" werden, so dass wir sie am ende doch wieder nur
selbst bezahlen?
anders herum: geht es dabei nur um die schule des klassenkampfes, könnte man sie auch über die erkämpfung der tobinsteuer
durchlaufen oder etwa nicht?
beides wäre letztlich nur durch gewalt zu erlangen und im sozialismus überflüssig, weil eh' alles kollektiv aus einem
topf "bezahlt" werden würde, was unmittelbarem leben dient. sollten aus der weltrevolution jedoch wiederum zwei
weltsysteme hervorgehen, könnte die besteuerung des handels aus dem kapitalistischen system doch noch realität werden,
zumal wir als echter sozialismus ihm ja überlegen wären.
oder wäre dieses verfahren ausdruck von sozialimperialismus,da wir über diese steuer an der ausbeutung beteiligt wären?
flösse die steuer an die ausgebeuteten im rest-kapitalismus zurück, wäre das problem dahingehend gelöst, dass sie ihren
kampf finanzieren können und wir nicht mitausbeuter wären.
ist aber "eigenfinanzierung auf umwegen" eigenfinanzierung?
entstünde nicht ein verhältnis wie zwischen sed und dkp oder wie zwischen udssr und kuba?
also keine steuern!?!




kulturattac-bundestreffen in halle

brief des koordinierungskreises von attac (peter wahl) an kulturattac (adelheid seltmann)

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an die mitglieder von kultur-attac
liebe freundinnen und freunde,

auf diesem wege möchte der ko-kreis von attac-deutschland euch noch einmal wissen lassen, wie wir unser verhältnis zu kultur attac sehen:

1. eine soziale bewegung ohne eigenes kulturelles profil und ohne die teilnahme der kreativen hat auf dauer keine perspektive. dies gilt umso mehr beim thema, an dem sich die globalisierungskritische bewegung herauskristallisiert hat: der globalisierung. diese ist nicht nur ein ökonomischer und politischer, sondern auch in eminent hohem maße ein kultureller prozess.

2. die existenz und eine erfolgreiche arbeit von kultur-attac sind uns daher außerordentlich wichtig. wir brauchen kultur attac, euer potential und euren beitrag für unsere bewegung.

3. kultur attac hat gegenüber gesamt-attac eine noch weitergehende autonomie als dies für bundesweite ags der fall ist. dies wurde so bei der ratssitzung in hannover 2003 vereinbart und bei mehreren gesprächen mit vertretern und vertreterinnen von kultur attac bekräftigt.
kulturattac

4. deshalb haben wir auch nicht im entferntesten die absicht, auf euer selbstverständnis, auf die definition eueres kulturbegriffs, auf euer profil, eure projekte einfluss zu nehmen. daran wollen wir auch in zukunft nichts ändern. an gegenteiligen gerüchten ist absolut nichts dran.
siehe 3.

5. andererseits aber trägt kultur-attac auch den namen attac. insofern werden attac und kultur-attac nicht als zwei akteure wahrgenommen, die nichts miteinander zu tun hätten. auch waren wir davon ausgegangen, dass es auf beiden seiten ausdrücklich absicht war, miteinander zu kooperieren.

6. kommunikation und kooperation sind auch in finanziellen fragen nötig. wir wollen uns nicht gegenseitig konkurrenz um ressourcen machen, sondern unser jeweiliges potential komplementär zueinander so nutzen, dass wir alle etwas davon haben.

7. wir hoffen, dass damit missverständnisse und fehldeutungen über das verhältnis zwischen attac und kultur-attac ausgeräumt sind. sollte weiterer bedarf bestehen, darüber zu sprechen, sind wir natürlich gerne dazu bereit.

mit solidarischen grüßen

im auftrag des ko-kreises, gez. peter wahl




Leserbrief zu Attac .02
Eingeschränkte Realitätswahrnehmung

Die Globalisierung wird - laut Attac-Erklärung - "von mächtigen Wirtschaftsinteressen dominiert." Das ist wahr. Nur sind das nicht - wie Attac glauben machen will - allein die Banken, Konzerne und Kapitalbesitzer. Auch Millionen spaßverwöhnter Wohlstandsbürger vergessen Naturschutz, dritte Welt und die Zukunft ihrer eigenen Kinder - wenn es ums Geld geht.

Wie ausgerechnet Linke (?) die wirtschaftliche Macht der Konsumenten herunterspielen und die Verantwortung jedes Einzelnen mit dem Begriff vom anonymen "Markt" vernebeln, bleibt ein Rätsel. Nicht ganz. Es ist zweifellos leichter - und auch aufregender - große Demos zu veranstalten, als sich mit dem Spießer von nebenan auseinander zu setzen.

Die Logik des Spießers aber ist die: Im Supermarkt einkaufen und dann beklagen, dass die kleinen Läden eingehen. Von der Ausbeutung der dritten Welt größtmöglich profitieren, die Drecksarbeit aber den bösen Konzernen, den bösen Generälen und den bösen Amerikanern überlassen. Und die dann auch noch dafür beschimpfen.

Wenn es darum geht, die Hilfen für die dritte Welt im lächerlichen Promillebereich zu halten, sind sich nahezu alle einig - vom Millionär bis zum "armen" Arbeitslosen (der immer noch besser lebt als ein Mittelständler in Afrika oder Indien). Die "theoretischen Grundlagen" dafür liefern schließlich intellektuelle Politschwafler frei Haus.

Hut ab vor Menschen, die intelligent und engagiert anderen helfen. Den Griff in die ideologische Mottenkiste kann man sich nicht nur sparen - er ist auch gefährlich. Bei Banken und Konzernen wird die Freude über Attac gewiss den Ärger überwiegen. Denn nichts kann den "Mächtigen" gelegener sein, als wenn die Massen mit Fingern auf die großen Buhmänner zeigen, ansonsten aber die uralten gefährlichen Spielchen munter weiter spielen.

Hans-G. Vietz, Weimar




"verkürzte kapitalismuskritik" und die globalisierungskritikerInnen -

antikapitalismus steht wieder höher im kurs.
allerdings: die globalisierungskritikerinnen sind auf die erscheinungsebene des kapitalismus fixiert
und vollzogen die erkenntniskritische unterscheidung von wesen und erscheinung nicht nur nicht nach,
sondern fühlen sich im waren- und staatsfetischismus der bürgerlichen gesellschaft recht wohl:
statt "politik" und "wirtschaft" als zwei auseinanderfallende und notwendig zusammenhängende seiten
der kapitalistischen totalität zu kritisieren, werden reformistisch die "entfesselten märkte" gegen den staat ausgespielt,
der jene wieder "demokratischer kontrolle unterwerfen" (attac) solle.

die falsche ökonomie- und staatskritik dieser sorte von kritik der folgen warenproduzierender und -tauschender vergesellschaftung gerät nicht nur zur legitimation ihrer ursachen, sondern auch in die nähe antisemitischer projektion:
böses, wurzelloses, asoziales finankapital einerseits -
andererseits gutes, arbeitsplätze schaffendes, produktives kapital (bei den nazis: "raffendes" und "schaffendes kapital").

es soll um die kritik dieses ausspielens von zirkulations- und produktionssphäre, markt und staat und das gerede vom
"ungleichen tausch" usw. gehen.

michael rusterholz (.02 bremen)




attac - alter wein in neuen schläuchen
pterodactyl 15. mai 2002

die "konzepte" von attac sind alt, entworfen hat sie hauptsächlich keynes (ökonom)
und sie waren in den 70ern durchaus konsenzfähig.
in ansätzen wurden sie auch umgesetzt und erlebten eine kurze renessance durch die regentschaft lafontaines....
es zeugt eher von der totalität des momentan herrschenden, neoliberalen zeitgeistes, wenn diese menschen
- wirklich wahre sozialdemokraten -
gezwungen sind auf die strasse zu gehen, um ihre ideen eines "gezähmten" kapitalismus zu propagieren;
die im übrigen von einer erschrekenden einfältigkeit zeugen... ;-)




widerstand ist zwecklos. ihr werdet assimiliert & tobiniert!
von : anonym zugesandt
ort : berlin
datum: 20.03.2002

04.04. 20h im fischladen: widerstand ist zwecklos. ihr werdet assimiliert & tobiniert!

kritik an attac.

spätestens seit genua wird attac in linken medien quasi zur dachorganisation der globalisierungskritischen proteste
hoch stilisiert.
außer frage steht, dass es die militanten proteste waren, die der antikapitalistischen / globalisierungskritischen
bewegung eine breite öffentlichkeit verschafft haben.
dieser widerstand wurde von attac vereinnahmt, um sich immer wieder selbst als 'die' speerspitze der bewegung
zu inszenieren; unter tatkräftiger unterstützung von taz, fr, junge welt und regierungskreisen.
vereinnahmung von bewegung ist die gängige praxis von attac ... und (fast) alle linken machen mit, ohne zu merken,
dass sie hier instrumentalisiert werden, während die funktionärinnen von attac jede chance nutzen, um gegen
militante gruppen zu hetzen und spaltung zu betreiben. dabei gibt die führungsriege von attac offen zu, was sie will:
mehr staat, reibungslosen kapitalismus & global governance ... eine ganz andere welt !?
attac, mitsamt minimalreformismus tobin tax neutralisiert zur zeit die reste von basisbewegung in d-land ;
ohne große gegenwehr.
was ist von attac zu halten?
werden wir alle tobiniert?
und was wären alternativen für eine emanzipatorische, antikapitalistische organisierung?

links zum thema "tobinsteuer":

http://www.ceedweb.org/iirp/
(erlaeterungen und hintergrundinfos zur theorie der tobinsteuer ---
"die tobin-steuer verhält sich zum kapital so, wie die forderung nach ner weltpolizei zum krieg.")

http://go.to/tobin-tax
(tobin-tax und maximalprofit: gute linksammlung zur kritik an der tobinsteuer)

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