'allo attac-kritiker.
Hier einmal ein bißchen
hierachie-geplänkel oder wie du es nennen willst,
unter attac'ianer.
13.05.2006 16:36
- Liebe
Berliner Europa-AG!
-
- Wahrscheinlich habt
Ihr alle Lonys über eine Vielzahl von Attac-Listen
-
verbreitete Mail gelesen,
in der sie die Frage stellt, ob ich ab sofort
-
als DGB-Organisator zu
verstehen und von allen ATTAC-Funktionen und
-
- -Aktivitäten als
zurückgetreten zu betrachten sei.
-
- Außerdem
behauptet sie, in dieser Mail gäbe es seltsame Anzeichen von
-
Intoleranz und
anti-demokratischen Verhaltensmustern, mit denen gerade
-
Attac-Aktivisten nicht
einverstanden sein dürften.
-
- Anschließend
wird das sicher kritikwürdige Verhalten Einzelner zum
-
Anlass genommen, in
polemischer Weise gegen Gewerkschaften zu agitieren,
-
was sich indirekt mit
ver.di und der GEW auch gegen zwei unserer
-
Mitgliedsorganisationen
richtet.
-
- Soweit ich weiß,
arbeitet Lony bei Euch nicht nur als einfaches
-
Mitglied, sondern auch
als Eure Vertreterin in der Berliner-VG.
-
- Als auch Euer
Vertreter im bundesweiten Koordinierungskreis würde ich es
-
gut finden, wenn Ihr
diese Mail zum Anlass nehmt, darüber zu sprechen,
-
in wie weit Ihr Euch mit
den von ihr vertretenen Positionen
-
identifizieren könnt
bzw. es sich um eine Einzelmeinung handelt und ob
-
Ihr sie damit weiterhin
für geeignet haltet, Euch in anderen
-
Arbeitszusammenhängen
zu repräsentieren.
-
- Solltet Ihr die von
Lony geäußerte Kritik an meiner Person und dem
-
Inhalt der Mail teilen,
bin ich gerne bereit, in eine Eurer nächsten
-
Sitzungen zu kommen, um
mit Euch darüber zu sprechen (zum Termin der
-
nächsten Sitzung
habe ich allerdings leider schon einen seit langem
-
feststehenden Termin
außerhalb Berlins).
-
- Gruß,
-
Stephan
-
- Lony Ackermann
schrieb:
-
>
Guten Tag Alle , guten Tag Stephan Lindner,
-
>
-
>
in der voliegenden Aufforderung an DGB- Demonstrationen
teilzunehmen gibt
-
>
es seltsame Anzeichen von Intoleranz und anti-demokratischen
-
>
Verhaltensmustern , mit denen gerade ATTAC- Aktivisten nicht
einverstanden
-
>
sein .dürften . Insbesondere dann nicht wenn sowieso
Vorbehalte gegeben
-
>
sein dürften wegen z. B. riesenhafter Einkommen der
Funktionärsriege und
-
>
beispielsweise der
-
>
"Prostituierten - Einkaufs-Wirtschaft " des Herrn Hartz
und
-
>
Konsorten.....Vor ca . 20 Jahren noch wurde die Verfügbarkeit
der weiblichen
-
>
Wesen - sofern Gefallen vorlag - aus den eigenen Reihen
erwartet...... usw.
-
>
Stephan Lindner schreibt :
-
>
" Nach meinen Infos vom DGB Berlin werden auch
Nichtgewerkschaftsmitglieder
-
>
mitgenommen ( HOPPLA - ist ja riesig )
-
>
Allerdings legen die Gewerkschaften großen Wert darauf ,
dort als
-
>
Gewerkschaften stark präsent zu sein und bitten deshalb darum,
auf Flaggen
-
>
anderer Organisationen etc. zu verzichten."
-
>
-
>
D.h . also KEINE ATTAC- Fahnen , Friedensfahnen , Spruchbänder
ATTAC - T -
-
>
Shirts , etc. Die ATTAC - Aktivisten werden also aufgefordert als
-
>
unerkennbares DEMO - " Material " zu wirken - ODER WAS
???
-
>
Stephan Lindner ist ab sofort als DGB - Organisator zu verstehen
und von
-
>
allen ATTAC - Funktionen und - Aktivitäten
-
>
als zurückgetreten zu betrachten? ODER WAS ?
-
>
Dennoch beste Grüße von
-
>
Dipl-Ing. Lony Ackermann
-
>
Kuglerstr. 14
-
>
10439 Berlin
-
>
Tel. + 49 30 4000 3263= FAX
-
>
Lony.Ackermann@t-online.de
-
>
ATTAC Berlin, EU - AG-D/ EU
-
- -
--------------------------------------------------------------
-
Stephan
Lindner * Diplom Politologe
-
Mitglied
im Attac-Bundeskoordinierungskreis
-
Weserstr.
170 * 12045 Berlin
-
email:
stlindner@ipn.de
-
tel:
030 / 29 49 24 37
-
mobil:
0176 / 24 34 27 89
@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@
13.05.2006 17:08
- Hallo
Stephan,
-
- was soll denn das?
Soweit ich sehe, ging Lonys mail an die europa-AG und
-
an die VG, d.h. nur an
Leute, die Dich und Lony kennen. Uns allen ist
-
Lonys Ton bekannt, und
eigentlich auch, dass immer ein Gran Ironie
-
mitschwingt. Wenn Du
nicht bereit bist, das hinzunehmen, hätte ich dafür
-
Verständnis. Aber
als unser Ko-Kreis-vertreter zu fordern, wir sollten
-
Lonys Eignung zur
Repräsentation zu prüfen, ist eine Anmaßung und
durch
-
das indirekte Vorgehen
auch an der Grenze zur Intrige.
-
- Was die Sache angeht,
wäre eine Forderung des DGB, keine anderen Fahnen
-
zuzulassen tatsächlich
ein Knaller.
-
Wieviele Mitglieder hat
denn der DGB und wieviele attac? Dürfen wir die
-
Gewerkschaften nur
stärken, wenn wir unsere Identität verstecken?
-
Ich halte das für
hochgradig fragwürdig, allerdings glaube ich auch
-
nicht, dass irgendjemand
einen Demonstranten mit der "falschen" Fahne
-
wegschickt.
-
- viele Grüße:
Carl
-
- Stephan Lindner
schrieb:
-
- >
Liebe Berliner Europa-AG!
-
>
-
>
Wahrscheinlich habt Ihr alle Lonys über eine Vielzahl von
Attac-Listen
-
>
verbreitete Mail gelesen, in der sie die Frage stellt, ob ich ab
sofort
-
>
als DGB-Organisator zu verstehen und von allen ATTAC-Funktionen und
-
>
-Aktivitäten als zurückgetreten zu betrachten sei.
-
>
-
>
Außerdem behauptet sie, in dieser Mail gäbe es seltsame
Anzeichen von
-
>
Intoleranz und anti-demokratischen Verhaltensmustern, mit denen
gerade
-
>
Attac-Aktivisten nicht einverstanden sein dürften.
-
>
-
>
Anschließend wird das sicher kritikwürdige Verhalten
Einzelner zum
-
>
Anlass genommen, in polemischer Weise gegen Gewerkschaften zu
agitieren,
-
>
was sich indirekt mit ver.di und der GEW auch gegen zwei unserer
-
>
Mitgliedsorganisationen richtet.
-
>
-
>
Soweit ich weiß, arbeitet Lony bei Euch nicht nur als
einfaches
-
>
Mitglied, sondern auch als Eure Vertreterin in der Berliner-VG.
-
>
-
>
Als auch Euer Vertreter im bundesweiten Koordinierungskreis würde
ich es
-
>
gut finden, wenn Ihr diese Mail zum Anlass nehmt, darüber zu
sprechen,
-
>
in wie weit Ihr Euch mit den von ihr vertretenen Positionen
-
>
identifizieren könnt bzw. es sich um eine Einzelmeinung handelt
und ob
-
>
Ihr sie damit weiterhin für geeignet haltet, Euch in anderen
-
>
Arbeitszusammenhängen zu repräsentieren.
-
>
-
>
Solltet Ihr die von Lony geäußerte Kritik an meiner
Person und dem
-
>
Inhalt der Mail teilen, bin ich gerne bereit, in eine Eurer nächsten
-
>
Sitzungen zu kommen, um mit Euch darüber zu sprechen (zum
Termin der
-
>
nächsten Sitzung habe ich allerdings leider schon einen seit
langem
-
>
feststehenden Termin außerhalb Berlins).
-
>
-
>
Gruß,
-
>
Stephan
-
>
-
>
Lony Ackermann schrieb:
-
>
-
>
>Guten Tag Alle , guten Tag Stephan Lindner,
-
>
-
>
>in der voliegenden Aufforderung an DGB- Demonstrationen
-
>
teilzunehmen gibt
-
>
>es seltsame Anzeichen von Intoleranz und anti-demokratischen
-
>
>Verhaltensmustern , mit denen gerade ATTAC- Aktivisten nicht
-
>
einverstanden
-
>
>sein .dürften . Insbesondere dann nicht wenn sowieso
Vorbehalte gegeben
-
>
>sein dürften wegen z. B. riesenhafter Einkommen der
Funktionärsriege und
-
>
>beispielsweise der
-
>
>"Prostituierten - Einkaufs-Wirtschaft " des Herrn
Hartz und
-
>
>Konsorten.....Vor ca . 20 Jahren noch wurde die Verfügbarkeit
der
-
>
weiblichen
-
>
>Wesen - sofern Gefallen vorlag - aus den eigenen Reihen
-
>
erwartet...... usw.
-
>
>Stephan Lindner schreibt :
-
>
>" Nach meinen Infos vom DGB Berlin werden auch
-
>
Nichtgewerkschaftsmitglieder
-
>
>mitgenommen ( HOPPLA - ist ja riesig )
-
>
> Allerdings legen die Gewerkschaften großen Wert darauf ,
dort als
-
>
>Gewerkschaften stark präsent zu sein und bitten deshalb
darum, auf
-
>
Flaggen
-
>
>anderer Organisationen etc. zu verzichten."
-
>
-
>
>D.h . also KEINE ATTAC- Fahnen , Friedensfahnen , Spruchbänder
-
>
ATTAC - T -
-
>
>Shirts , etc. Die ATTAC - Aktivisten werden also aufgefordert
als
-
>
>unerkennbares DEMO - " Material " zu wirken - ODER
WAS ???
-
>
>Stephan Lindner ist ab sofort als DGB - Organisator zu
verstehen und von
-
>
>allen ATTAC - Funktionen und - Aktivitäten
-
>
>als zurückgetreten zu betrachten? ODER WAS ?
-
>
>Dennoch beste Grüße von
-
>
>Dipl-Ing. Lony Ackermann
-
>
>Kuglerstr. 14
-
>
>10439 Berlin
-
>
>Tel. + 49 30 4000 3263= FAX
-
>
>Lony.Ackermann@t-online.de
-
>
>ATTAC Berlin, EU - AG-D/ EU
-
>
-
>
-
>
--------------------------------------------------------------
-
>
Stephan Lindner * Diplom Politologe
-
>
Mitglied im Attac-Bundeskoordinierungskreis
-
>
Weserstr. 170 * 12045 Berlin
-
>
email: stlindner@ipn.de
-
>
tel: 030 / 29 49 24 37
-
>
mobil: 0176 / 24 34 27 89
@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@
13.05.2006 20:38
- Lieber
Carl!
-
- Carl Waßmuth
schrieb:
-
>
Hallo Stephan,
-
>
-
>
was soll denn das? Soweit ich sehe, ging Lonys mail an die europa-AG
und
-
>
an die VG, d.h. nur an Leute, die Dich und Lony kennen. Uns allen
ist
-
>
Lonys Ton bekannt, und eigentlich auch, dass immer ein Gran Ironie
-
>
mitschwingt.
-
- Lony
hat ihre Mail auch zusätzlich an die Berlin-Info-Liste und die
-
bundesweiten
Verteiler Genug-fuer-alle und Genug-fuer-alle-ag geschickt.
-
- >
Wenn Du nicht bereit bist, das hinzunehmen, hätte ich dafür
-
>
Verständnis. Aber als unser Ko-Kreis-vertreter zu fordern, wir
sollten
-
>
Lonys Eignung zur Repräsentation zu prüfen, ist eine
Anmaßung und durch
-
>
das indirekte Vorgehen auch an der Grenze zur Intrige.
-
- Das
kann ich nicht ganz nachvollziehen. Lony stellt in ihrer Mail in
-
Frage,
ob ich weiterhin geeignet wäre, eine Funktion oder Aktivitäten
-
bei
Attac auszuüben. Zugleich behauptet sie, dass gerade
-
Attac-Aktivisten
mit einer solchen Mail nicht einverstanden wären. Im
-
Herbst
wurde ihre Bewerbung für ein KoKreismandat vom Berliner
-
Attac-Plenum
unterstützt und für die Berliner Europa-AG ist sie meines
-
Wissens
als VertreterIn in die Berliner VG delegiert.
-
- Ich
halte derartige Voten, unabhängig davon, ob sie Lony, mich oder
-
irgendeine
andere Person betreffen, nicht für eine reine Formsache. Dann
-
wären
sie nämlich überflüssig und jede/r könnte
kandidieren bzw. dort
-
mitarbeiten,
wie er/sie gerade lustig ist. Wer Mitglied der Berliner-VG
-
ist,
der spricht nicht nur für sich selbst, sondern wird auch in
seiner
-
Funktion
wahrgenommen. Wer jemand in eine solche Funktion wählt bzw.
-
sich
dafür ausspricht, dass jemand in derartige Funktionen gewählt
wird,
-
der
kann das eigentlich nur tun, wenn er im Großen und Ganzen
-
einverstanden
ist, was die entsprechende Person an Meinungen vertritt.
-
- Insofern
muss ich erst mal davon ausgehen, dass die von ihr vertretenen
-
Positionen
keine Einzelmeinung sind, sondern sich durchaus eines
-
gewissen
Zuspruchs erfreuen können. Die andere Möglichkeit ist,
dass
-
dort
die von Lony vertretenen Positionen nicht hinreichend beachtet
-
werden
bzw. die Bedeutung, die es hat, wenn jemand mit einem solchen
-
Votum
ausgestattet wird, nicht wirklich ernst genommen wird.
-
- Hinzu
kommt, dass ich mich durch derartige Mails nicht nur persönlich
-
angegriffen
fühle, sondern darin auch eine Sabotage meiner politischen
-
Arbeit
sehe. Abgesehen davon, dass einige Gewerkschaften sogar
-
Mitgliedsorganisationen
unseres Netzwerks sind, waren sie bei
-
zahlreichen
Aktivitäten, an denen ich mich in den letzten Monaten
-
beteiligt
habe, wichtige Bündnispartner. Die damit verbundene
-
Bündnisarbeit
wird durch solche Mails nicht gerade erleichtert.
-
- >
-
>
Was die Sache angeht, wäre eine Forderung des DGB, keine
anderen Fahnen
-
>
zuzulassen tatsächlich ein Knaller.
-
>
Wieviele Mitglieder hat denn der DGB und wieviele attac? Dürfen
wir die
-
>
Gewerkschaften nur stärken, wenn wir unsere Identität
verstecken?
-
>
Ich halte das für hochgradig fragwürdig, allerdings glaube
ich auch
-
>
nicht, dass irgendjemand einen Demonstranten mit der "falschen"
Fahne
-
>
wegschickt.
-
- Niemand
hat "gefordert", keine anderen Fahnen zuzulassen und ich
kann
-
mir
auch nicht vorstellen, dass irgendjemand von der Kundgebung verbannt
-
wird,
wenn er eine andere Fahne dabei hat. Bevor ich die Mail
-
geschrieben
habe, hatte ich allerdings beim DGB nachgefragt, ob es
-
überhaupt
erwünscht ist, dass ich in Attac auf die Kundgebung hinweise
-
und
darum bitte, sich daran möglichst zahlreich zu beteiligen. Die
-
Antwort
lautete ja, wurde aber mit der BITTE verbunden, dass möglichst
-
auf
Fahnen oder Symbole anderer Organisationen verzichtet wird.
-
- Man
kann das für richtig oder falsch halten. Ich halte es erstmal
für
-
das
selbstverständliche Recht jeder Organisation, selbst darüber
zu
-
entscheiden,
wofür, wo, wann, mit wem und wie sie Kundgebungen
-
durchführen.
Das machen wir bei Attac auch nicht anders.
-
- Die
Gewerkschaften verfolgen mit dieser Kundgebung ganz bestimmte
-
strategische
Ziele:
-
Sie
möchten einerseits die derzeitige Position der SPD geführten
Länder
-
in
der Verhandlungskommision der Länder gegenüber der der
-
unionsgeführten
Mehrheit stärken. Deshalb wird z.B. auch Kurt Beck, der
-
auf
dem SPD-Parteitag zum SPD-Vorsitzenden gewählt werden soll und
in
-
der
Länderkommission dezidiert für diese Position steht, auf
der
-
Kundgebung
sprechen.
-
Andererseits
wollen sie vermutlich gegenüber der SPD signalisieren, dass
-
sie
selbst weiterhin entschlossen und durchhaltebereit sind und Kurt
-
Beck
gegenüber deutlich machen, dass sie von ihm erwarten, dass er
sich
-
bei
den nächste Woche anstehenden Verhandlungen nicht auf faule
-
Kompromisse
mit der CDU einlässt, die die Verhandlungsposition der
-
Gewerkschaften
schwächen würde.
-
- Ich
glaube nicht, dass derartige Ziele erreicht würden, wenn wir am
-
Rande
eines SPD-Bundesparteitags in großer Zahl mit Attac, WASG oder
-
sonstwas
für Fahnen auflaufen würden. Das würde zu Recht als
Protest
-
gegen
die unsoziale Politik der SPD erst unter Schröder und jetzt in
der
-
großen
Koalition interpretiert. Wir sind in der politischen
-
Auseinandersetzung
gegenüber der SPD sehr eindeutig positioniert. Das
-
halte
ich auch für richtig und habe gar kein Interesse daran, das zu
-
ändern.
Deshalb kann ich mir auch nur schwer vorstellen, wie wir dort
-
mit
Attac-Fahnen stehen und Kurt Beck unterstützen, wenn er den
-
Gewerkschaften
verspricht, sich bei den weiteren Verhandlungen für ihre
-
Belange
einzusetzen.
-
- Auch
ich finde die Position der Gewerkschaften reichlich defensiv. Wenn
-
wir
das kritisieren, müssen wir uns aber auch fragen, was wir denn
die
-
letzten
Monate getan haben, um die Gewerkschaften zu unterstützen und
-
ihnen
das Gefühl zu geben, mehr erreichen zu können. Es gäbe
sicher jede
-
Menge
Gelegenheiten, hier weiterhin aktiv zu werden und das auch
-
deutlich
sichtbar als Attac zu tun. Ich halte es aber nicht für klug, zu
-
meinen,
das ausgerechnet morgen tun zu wollen.
-
- Trotzdem
denke ich, dass es aus strategischen Gründen auch für uns
-
wichtig
ist, dass die Gewerkschaften in dieser Auseinandersetzung
-
möglichst
erfolgreich sind. Verlieren die Gewerkschaften, verlieren wir
-
alle
mit. Auch unsere Position in den Auseinandersetzungen, die wir
-
führen,
würden sich damit mitverschlechtern.
-
- Ich
glaube deshalb, dass es durchaus innerhalb des in Attac vertretbaren
-
Meinungsspektrums
liegt, für die Teilnahme an einer solchen
-
Veranstaltung
zu werben. Selbstverständlich kann man dazu auch eine
-
andere
Meinung haben und bei so etwas nicht mitmachen. In der Form, wie
-
Lony
aber meine Mail kritisiert, halte ich das weder in der Form noch im
-
Inhalt
für akzeptabel und innerhalb dessen liegend, was innnerhalb von
-
Attac
an Meinungen und Umgangston toleriert werden sollte.
-
- >
-
>
viele Grüße: Carl
-
>
-
>
-
- Gruß,
-
Stephan
-
- -
--------------------------------------------------------------
-
Stephan
Lindner * Diplom Politologe
-
Mitglied
im Attac-Bundeskoordinierungskreis
-
Weserstr.
170 * 12045 Berlin
-
email:
stlindner@ipn.de
-
tel:
030 / 29 49 24 37
-
mobil:
0176 / 24 34 27 89
@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@
14.05.2006 18:17
- Guten
Tag, ALLE,
-
Meine Bemerkungen
kennzeichne ich so*** AM Anfang und am Ende ***
-
----- Original Message
-----
-
From: "Stephan
Lindner" <stlindner@ipn.de>
-
To: "Carl Waßmuth"
<cfwassmuth@gmx.de>
-
Cc:
<attac-b-vg@listen.attac.de>;
<attac-ag-europa@listen.attac.de>
-
Sent: Saturday, May 13,
2006 8:38 PM
-
Subject: Re: [Attac-b-vg]
Zur letzten Mail von Lony Ackermann
-
- -----BEGIN PGP SIGNED
MESSAGE-----
-
Hash: SHA1
-
- Lieber Carl!
-
- Carl Waßmuth
schrieb:
-
>
Hallo Stephan,
-
>
-
>
was soll denn das? Soweit ich sehe, ging Lonys mail an die europa-AG
und
-
>
an die VG, d.h. nur an Leute, die Dich und Lony kennen. Uns allen
ist
-
>
Lonys Ton bekannt, und eigentlich auch, dass immer ein Gran Ironie
-
>
mitschwingt.
-
***
Ich hatte zwar an " ALLEN antworten" - eine Frage des
Anstands -
-
geschrieben-wohl
wissend , daß ich auf den meisten Listen nicht registriert
-
bin
- also im Gegensatz zum Verbreitungspotential Stephan`scher
-
Nachrichten
ist das meinige limitiert ***
-
- Lony
hat ihre Mail auch zusätzlich an die Berlin-Info-Liste und die
-
bundesweiten
Verteiler Genug-fuer-alle und Genug-fuer-alle-ag geschickt.
-
- >
Wenn Du nicht bereit bist, das hinzunehmen, hätte ich dafür
-
>
Verständnis. Aber als unser Ko-Kreis-vertreter zu fordern, wir
sollten
-
>
Lonys Eignung zur Repräsentation zu prüfen, ist eine
Anmaßung und durch
-
>
das indirekte Vorgehen auch an der Grenze zur Intrige.
-
- Das
kann ich nicht ganz nachvollziehen. Lony stellt in ihrer Mail in
-
Frage,
ob ich weiterhin geeignet wäre, eine Funktion oder Aktivitäten
-
bei
Attac auszuüben. Zugleich behauptet sie, dass gerade
-
Attac-Aktivisten
mit einer solchen Mail nicht einverstanden wären. Im
-
Herbst
wurde ihre Bewerbung für ein KoKreismandat vom Berliner
-
Attac-Plenum
unterstützt und für die Berliner Europa-AG ist sie meines
-
Wissens
als VertreterIn in die Berliner VG delegiert.
-
- ***Eine
e- mail zu schreiben ist kein repräsentativer Akt - wie
Konstantin
-
Lehmann
sehr richtig bemerkte .
-
Ich
stellte nur die Frage , ob Du nun endgültig ein DGB-Organisator
geworden
-
wärest
- man wird doch mal fragen dürfen....Unge-
-
wollt
hast Du aber die Antwort in Deiner Mail, die ich hier gerade
-
bearbeiten
muß , im folgenden gegeben.Für den Ratschlag im Hertbst
-
gab
es keine Unterstützung durch das Berliner Attac- Plenum -ich
hatte es
-
nur
mitgeteilt-eine Abstimmung fand nicht statt.***
-
- Ich
halte derartige Voten, unabhängig davon, ob sie Lony, mich oder
-
irgendeine
andere Person betreffen, nicht für eine reine Formsache. Dann
-
wären
sie nämlich überflüssig und jede/r könnte
kandidieren bzw. dort
-
mitarbeiten,
wie er/sie gerade lustig ist. Wer Mitglied der Berliner-VG
-
ist,
der spricht nicht nur für sich selbst, sondern wird auch in
seiner
-
Funktion
wahrgenommen. Wer jemand in eine solche Funktion wählt bzw.
-
sich
dafür ausspricht, dass jemand in derartige Funktionen gewählt
wird,
-
der
kann das eigentlich nur tun, wenn er im Großen und Ganzen
-
einverstanden
ist, was die entsprechende Person an Meinungen vertritt.
-
- ***
Auch die Meinung von Stephan Lindner , Peter Wahl oder anderer
-
XYZ-ATTAC-Ativisten
werden von VIELEN in diesem oder jenem Falle nicht
-
geteilt
.... wie in den meisten , demokratischen Organisationen und
-
Vereinen,
Parteien und Zirkeln .... Aber in unserem
-
Falle
haben wir erst mal ALLE den ATTAC- TUNNELBLICK und streiten dann
-
weiter
, um der" Wahrheitsfindung " willen.***
-
- Insofern
muss ich erst mal davon ausgehen, dass die von ihr vertretenen
-
Positionen
keine Einzelmeinung sind, sondern sich durchaus eines
-
gewissen
Zuspruchs erfreuen können. Die andere Möglichkeit ist,
dass
-
dort
die von Lony vertretenen Positionen nicht hinreichend beachtet
-
werden
bzw. die Bedeutung, die es hat, wenn jemand mit einem solchen
-
Votum
ausgestattet wird, nicht wirklich ernst genommen wird.
-
- Hinzu
kommt, dass ich mich durch derartige Mails nicht nur persönlich
-
angegriffen
fühle, sondern darin auch eine Sabotage meiner politischen
-
Arbeit
sehe. Abgesehen davon, dass einige Gewerkschaften sogar
-
Mitgliedsorganisationen
unseres Netzwerks sind, waren sie bei
-
zahlreichen
Aktivitäten, an denen ich mich in den letzten Monaten
-
beteiligt
habe, wichtige Bündnispartner. Die damit verbundene
-
Bündnisarbeit
wird durch solche Mails nicht gerade erleichtert.
-
- ***
Eine ATTAC -interne e- mail , die 2 Fragen zur Sache stellt, ist
eine "
-
Sabotage
meiner politischen Arbeit ... " lieber Stephan:
-
1.
Es fehlt Dir wohl jede Debatierfähigkeit, von Streitkultur
ganz
-
abgesehen....
". 2. Deine Maßstäbe sind verrutscht .
-
Wie
soll durch ATTAC- interne e- mail- Debatten die Bündnisfähigkeit
mit
-
Einzelgewrkschaften
oder dem DGB gestört werden ? ***
-
- >
-
>
Was die Sache angeht, wäre eine Forderung des DGB, keine
anderen Fahnen
-
>
zuzulassen tatsächlich ein Knaller.
-
>
Wieviele Mitglieder hat denn der DGB und wieviele attac? Dürfen
wir die
-
>
Gewerkschaften nur stärken, wenn wir unsere Identität
verstecken?
-
>
Ich halte das für hochgradig fragwürdig, allerdings glaube
ich auch
-
>
nicht, dass irgendjemand einen Demonstranten mit der "falschen"
Fahne
-
>
wegschickt.
-
- Niemand
hat "gefordert", keine anderen Fahnen zuzulassen und ich
kann
-
mir
auch nicht vorstellen, dass irgendjemand von der Kundgebung verbannt
-
wird,
wenn er eine andere Fahne dabei hat. Bevor ich die Mail
-
geschrieben
habe, hatte ich allerdings beim DGB nachgefragt, ob es
-
überhaupt
erwünscht ist, dass ich in Attac auf die Kundgebung hinweise
-
und
darum bitte, sich daran möglichst zahlreich zu beteiligen. Die
-
Antwort
lautete ja, wurde aber mit der BITTE verbunden, dass möglichst
-
auf
Fahnen oder Symbole anderer Organisationen verzichtet wird.
-
- Man
kann das für richtig oder falsch halten. Ich halte es erstmal
für
-
das
selbstverständliche Recht jeder Organisation, selbst darüber
zu
-
entscheiden,
wofür, wo, wann, mit wem und wie sie Kundgebungen
-
durchführen.
Das machen wir bei Attac auch nicht anders.
-
- ***
Wenn wir für die Gewerkschaften bzw. den DGB eine Art
geduldeter Feinde
-
oder
auch nützliche Idioten sind, die auf Kundgebungen
-
unter
Vorgaben auftauchen dürfen , dann muß das so gesagt
werden . ***
-
- Die
Gewerkschaften verfolgen mit dieser Kundgebung ganz bestimmte
-
strategische
Ziele:
-
Sie
möchten einerseits die derzeitige Position der SPD geführten
Länder
-
in
der Verhandlungskommision der Länder gegenüber der der
-
unionsgeführten
Mehrheit stärken. Deshalb wird z.B. auch Kurt Beck, der
-
auf
dem SPD-Parteitag zum SPD-Vorsitzenden gewählt werden soll und
in
-
der
Länderkommission dezidiert für diese Position steht, auf
der
-
Kundgebung
sprechen.
-
Andererseits
wollen sie vermutlich gegenüber der SPD signalisieren, dass
-
sie
selbst weiterhin entschlossen und durchhaltebereit sind und Kurt
-
Beck
gegenüber deutlich machen, dass sie von ihm erwarten, dass er
sich
-
bei
den nächste Woche anstehenden Verhandlungen nicht auf faule
-
Kompromisse
mit der CDU einlässt, die die Verhandlungsposition der
-
Gewerkschaften
schwächen würde.
-
- ***
Für diese Strategie- Soße sollte ATTAC weder Kraft noch
Zeit
-
verwenden
. ***
-
- Ich
glaube nicht, dass derartige Ziele erreicht würden, wenn wir am
-
Rande
eines SPD-Bundesparteitags in großer Zahl mit Attac, WASG oder
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sonstwas
für Fahnen auflaufen würden. Das würde zu Recht als
Protest
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gegen
die unsoziale Politik der SPD erst unter Schröder und jetzt in
der
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großen
Koalition interpretiert. Wir sind in der politischen
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Auseinandersetzung
gegenüber der SPD sehr eindeutig positioniert. Das
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halte
ich auch für richtig und habe gar kein Interesse daran, das zu
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ändern.
Deshalb kann ich mir auch nur schwer vorstellen, wie wir dort
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mit
Attac-Fahnen stehen und Kurt Beck unterstützen, wenn er den
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Gewerkschaften
verspricht, sich bei den weiteren Verhandlungen für ihre
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Belange
einzusetzen.
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Daß SPD- Beck sprechen würde, hast Du gewußt und
nicht mitgeteilt ? Es
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stellt
sich nun heraus :
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Dein
Aufruf zu dieser DEMO ist für uns der reine politische Unsinn
!***
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- Auch
ich finde die Position der Gewerkschaften reichlich defensiv. Wenn
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wir
das kritisieren, müssen wir uns aber auch fragen, was wir denn
die
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letzten
Monate getan haben, um die Gewerkschaften zu unterstützen und
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ihnen
das Gefühl zu geben, mehr erreichen zu können. Es gäbe
sicher jede
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Menge
Gelegenheiten, hier weiterhin aktiv zu werden und das auch
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deutlich
sichtbar als Attac zu tun. Ich halte es aber nicht für klug, zu
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meinen,
das ausgerechnet morgen tun zu wollen.
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- ***ATTAC
als " WAsserträger "der Gewerkschaften- aber bitte
unerkannt - das
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ist
also Dein WIRKEN ***
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- Trotzdem
denke ich, dass es aus strategischen Gründen auch für uns
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wichtig
ist, dass die Gewerkschaften in dieser Auseinandersetzung
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möglichst
erfolgreich sind. Verlieren die Gewerkschaften, verlieren wir
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alle
mit. Auch unsere Position in den Auseinandersetzungen, die wir
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führen,
würden sich damit mitverschlechtern.
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- Ich
glaube deshalb, dass es durchaus innerhalb des in Attac vertretbaren
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Meinungsspektrums
liegt, für die Teilnahme an einer solchen
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Veranstaltung
zu werben. Selbstverständlich kann man dazu auch eine
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andere
Meinung haben und bei so etwas nicht mitmachen. In der Form, wie
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Lony
aber meine Mail kritisiert, halte ich das weder in der Form noch im
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Inhalt
für akzeptabel und innerhalb dessen liegend, was innnerhalb von
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Attac
an Meinungen und Umgangston toleriert werden sollte.
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Lieber Stephan: Nenn doch bitte "Roß und Reiter":
Was ist nicht
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akzeptabel
wenn zu ATTAC- diskriminierenden Demo- Teilnahmebedingungen 2
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Fragen
gestellt werden ?
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Sonntagsgrüße
sendet Lony ***
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viele Grüße: Carl
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- Gruß,
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Stephan
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